Wer nicht nur Blumen in San Francisco sehen möchte, der hat Glück gehabt, die wunderschöne Stadt hat einiges zu bieten, aber Vorsicht, die typischen Attraktionen sind nicht immer die beste Wahl.

Natürlich ist ein Besuch oder zumindest ein Foto der Golden Gate Bridge unumgänglich, aber abgesehen davon sollte man auch andere Dinge nicht verpassen, ob man nun mehrere Wochen oder nur ein paar Tage in der Hippie Stadt verbringt, bestimmte Sachen sollten definitiv auf der To-Do-Liste stehen:

Cable Car - man kennt es aus unzähligen Filmen, die Straßenbahn, die quer durch San Francisco läuft und auf die man fast im Vorbeifahren aufspringen kann. Zwar sind sie preislich nicht so billig, wie der Straßenbahnfahrer es gewohnt ist, aber wenn man sich einen Platz mit Sicht auf die Stadt sichern kann, dann lohnt es sich allemal.

Golden Gate Park - Zwar etwas außerhalb und daher eher für den längeren Aufenthalt empfohlen, bietet der Golden Gate Park neben viel Natur, Bootstouren und Entspannung einiges zur Unterhaltung, weshalb sich ein Tagestrip definitiv lohnt, vor allem Naturbegeisterte werden den japanischen Garten, das Konservatorium der Blumen oder die Californian Academy of Sciences zu schätzen wissen. Während der Sommermonate gibt es außerdem jeden Sonntag kostenlose Konzerte im Park.

Exploratorium - Sollten Sie mit Kindern unterwegs sein und das Wetter vielleicht nicht so gut, wie erhofft, dann ist ein Besuch des Naturwissenschaftlichen Museums zum Anfassen ideal (Sie können auch ohne Kinder hinein, es macht mindestens genauso viel Spaß).

North Beach - ist eigentlich ein italienisches Viertel, beherbergt mittlerweile aber mindestens so viele chinesische Einwohner, weshalb die kulturelle Vielfalt und vor allem das Essen mehr als begnadet sind. Zusammen mit vielen Shops lässt sich dort ein sehr entspannter und bunter Nachmittag verbringen.

Wer nicht allzu sehr darauf bedacht ist, ständig shoppen zu gehen oder ein Sehenswürdigkeits-Fotomotiv nach dem anderen abzugrasen, während man viel zu lange Strecken hinter sich lässt, dem sind die vielen Parkanlagen in San Francisco empfohlen, denn dort gibt es besonders im Sommer ständig Musik, Theater oder anderweitig unterhaltsame Performances. Genug zu Essen wird man auch angeboten bekommen und mit Sicherheit begegnet man auch mehr Einheimischen, als auf den ausgelatschten Touristenpfaden.

Spaßig, aber vollgepackt mit Touristen:

Chinatown in San Francisco ist vielleicht nicht so groß wie in New York, dafür aber genau so aufregend. Allerdings sind die typischen Touristenwege durchweg proppenvoll, so dass man sich schon die Seitengassen heraus suchen muss, um im normalen Schritttempo voran zu kommen. Noch schlimmer sieht es leider mit dem legendären Fisherman’s Wharf aus, das mittlerweile nur noch von Touristen bevölkert wird, da die Läden und Performer seit Jahren ihrer Routine nach gehen und kein neues Leben mehr in diese Gegend zu kommen scheint.

Lombard Street und besonders Alcatraz sind ähnliche Magnete für Touristen und lohnen sich für diejenigen, die es sich fest vorgenommen haben, sie auf ihrer Reise mit zu nehmen, allerdings sind sie Zeit intensiv und man sollte sich besonders bei einer Fahrt nach Alcatraz genau erkundigen, ob es auch auf die Insel oder nur an ihr vorbei geht.


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